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Push

Dip am Parallelbarren

Trainiert Pectoralis major, Triceps brachii, vorderer Deltamuskel.

Unterstützend: Latissimus dorsi, kleiner Brustmuskel, Serratus anterior.

Bewegung

Push

Equipment

Körpergewicht

Muskeln

Brust · Schultern · Arme

Komplexität

Mittel

So führst du sie aus

  1. 1Vorbereitung und Positionierung. Greif die Holme fest und umschließ sie mit den Daumen. Steig in den Stütz auf, die Beine ruhig, unter oder leicht vor dem Körper. Leg deine Rumpfneigung vor dem Satz fest und halt sie durchgehend.
  2. 2Startposition. Die Ellbogen gestreckt, die Schultern aktiv getragen, der Brustkorb über dem Becken. Kneif die Schulterblätter nicht aggressiv zusammen — halt das Schultergelenk kontrolliert, nicht nach vorn gesunken.
  3. 3Konzentrische Phase. Drück die Holme nach unten, streck die Ellbogen und heb den Körper als eine Einheit. Halt Schulter- und Ellbogenbewegung symmetrisch — kein Beinkick.
  4. 4Endposition / Lockout. Vollständige, kontrollierte Ellbogenstreckung und ein stabiler Stütz. Häng nicht passiv zwischen den Schultern.
  5. 5Exzentrische Phase. Senk über 2–3 Sekunden ab. Die Ellbogen folgen den Holmen; die Schulter geht nur so tief in die Streckung, wie sie kontrolliert und symptomfrei bleibt. „Oberarm parallel“ ist eine nützliche Tiefenmarke, keine allgemeingültige anatomische Regel.
  6. 6Atmung und Rumpfspannung. Atme beim Absenken ein und bau Spannung auf; atme beim Hochdrücken aus. Geh nie über deine medizinisch freigegebenen Druckgrenzen hinaus.
  7. 7Gültige Wiederholung. Beginnt und endet in einem stabilen Stütz, erreicht deine eigene reproduzierbare Tiefenmarke und bleibt frei von Kipping, Fußkontakt und Einsacken der Schulter.

Häufige Fehler

  • Ohne Kontrolle zu tief gehen

    Korrektur: Setz deine Tiefenmarke höher und halt unten 1 Sekunde inne, statt zusätzlichem Bewegungsumfang nachzujagen.

  • Die Schultern sinken im oberen Stütz ab

    Korrektur: Drück dich aktiv von den Holmen weg, damit der Abstand zwischen Schulter und Ohr erhalten bleibt.

  • Mit den Beinen für Schwung kicken

    Korrektur: Halt die Beine still; lass mehr Wiederholungen in Reserve, statt Schwung zu nutzen.

  • Die Holme zu weit eingestellt

    Korrektur: Wähl ein Gerät, das zu deinen Schultern passt — zu weite Holme erzwingen unnötige Schulterabduktion.

Sicherheit

  • Schulterbeschwerden: nur einen schmerzfreien, freigegebenen Bewegungsumfang nutzen — eine tiefe Streckung kann Symptome auslösen und braucht eine Freigabe im Einzelfall.
  • Für Senioren: eine Brustpresse oder Liegestützvarianten sind oft zugänglicher als Dips; Nutzen und Risiko individuell abwägen.
  • Verminderte Knochendichte oder Herz-Kreislauf-Bedenken: vor einer hohen Zusatzlast bei Dips eine fachliche Freigabe einholen.

Wann du abbrichst

  • Schmerz an der vorderen Schulter, ein Gefühl von Instabilität oder ein plötzliches Absacken.
  • Die Tiefe wird nur erreicht, indem die Schultern nach vorn rollen oder der Oberkörper zusammensackt.
  • Die Ellbogen strecken sich nicht mehr symmetrisch, oder es tritt ein Beinschwung auf.
  • Griff oder Abgang fühlen sich unsicher an.

Progressionen & Alternativen

  • RegressionLiegestütz— Ein zugänglicheres horizontales Drücken, wenn der obere Stütz oder die Schulterstreckung noch nicht verfügbar sind.
  • ProgressionStrict Bar Muscle-up— Bindet den Dip in eine zusammengesetzte Fertigkeit ein, sobald auch deine Kriterien für Zug und Übergang erfüllt sind.
  • AlternativeFlachbankdrücken mit Langhantel— Lässt Last und Bewegungsumfang fein abstimmen, wenn dir die Gelenkgeometrie des Dips nicht liegt.

Nimm Dip am Parallelbarren in ein Workout auf und tracke deine Sätze.