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Pull

Powell Raise

Trainiert hinterer Deltamuskel, Trapezius, Rhomboiden.

Unterstützend: Rotatorenmanschette, Biceps brachii, Oberarmspeichenmuskel, Pronatoren / Supinator.

Bewegung

Pull

Equipment

Freie Gewichte

Muskeln

Schultern · Rücken

Komplexität

Mittel

So führst du sie aus

  1. 1Vorbereitung und Positionierung. Nutz eine stabile Bank oder einen stabilen Stand und wähl Lasten, die sich ohne Schwung in Position bringen lassen. Stell Bankwinkel und Armbahn vor dem Satz ein.
  2. 2Startposition. Beginn mit den Armen in der definierten tiefen Position, einer kleinen, gleichbleibenden Ellbogenbeugung und einem durch Bank oder Stand stabilisierten Rumpf.
  3. 3Konzentrische Phase. Heb die Oberarme entlang der vorgegebenen Ebene, ohne die Schultern hochzuziehen oder den Rumpf mitzuschwingen.
  4. 4Endposition. Erreich die definierte Schulter- bzw. Schulterblattposition, ohne die Schultern hochzuziehen oder die Lendenwirbelsäule zu strecken.
  5. 5Exzentrische Phase. Führ die Last langsam zur selben Startmarke zurück und erhalte dabei die Position von Oberarm, Ellbogen und Rumpf.
  6. 6Atmung und Rumpfspannung. Atme in der hebenden bzw. verkürzenden Phase aus und beim kontrollierten Zurückführen ein; halt den Rumpf ruhig.
  7. 7Gültige Wiederholung. Eine Wiederholung nutzt dieselbe Armbahn und denselben Bewegungsumfang, ohne Hüftstoß, ohne Rumpfschwingen, ohne verkürzte exzentrische Phase und ohne veränderte Abstützung an Bank oder Stand.

Häufige Fehler

  • Die Einstellung zwischen den Wiederholungen ändern

    Korrektur: Setz Stand, Griff, Abstützung und Bewegungsumfang vor dem Satz fest und halt sie konstant.

  • Schwung nutzen

    Korrektur: Reduzier Last oder Hebel und mach beide Richtungen sichtbar kontrolliert.

  • Den schweren Teil des Bewegungsumfangs abkürzen

    Korrektur: Nutz bei jeder gültigen Wiederholung dieselbe Start- und Endmarke.

  • Nach Technikverlust weitermachen

    Korrektur: Beende den Satz beim ersten dauerhaften Zusammenbruch, statt eine Ausweichbewegung einzuüben.

Sicherheit

  • Aktuelle Schultersymptome erfordern einen individuell verträglichen Armweg und Bewegungsumfang; erzwing keinen pauschalen Ellbogenwinkel und keine Endposition gegen den Schmerz.
  • Wähl Last, Bewegungsumfang und Aufbau so, dass eine kontrollierte Rückführung oder ein kontrollierter Ausstieg möglich bleibt; brich den Satz ab, statt trotz scharfer oder zunehmend stärker werdender Symptome kompensierend weiterzutrainieren.

Wann du abbrichst

  • Der definierte Bewegungsumfang oder die Körperposition verändert sich deutlich gegenüber der ersten gültigen Wiederholung.
  • Schwung oder ein ungewollter Abstützpunkt ersetzt die muskuläre Kontrolle.
  • Gerät, Griff oder Ausstieg lassen sich nicht mehr sicher kontrollieren.
  • Sofort abbrechen bei scharfen, elektrisierenden oder rasch zunehmenden Schmerzen; neuem Taubheitsgefühl oder neuer Schwäche; Brustschmerz; ungewöhnlicher Atemnot; Schwindel; oder drohender Ohnmacht.

Progressionen & Alternativen

  • RegressionBrustgestützter Reverse Fly— Den Kraft-, Gleichgewichts- oder Koordinationsanspruch senken und dabei das Schlüsselmuster einüben, bevor es zurück zum Powell Raise geht.
  • ProgressionKabel Y-Raise— Last, Bewegungsumfang, Instabilität oder technischen Anspruch steigern, sobald das Powell Raise über das geplante Volumen mit Reserve und ohne Technikverlust wiederholbar ist.
  • AlternativeFace Pull am Kabel— Dasselbe Grundmuster mit anderem Stabilitäts-, Geräte- oder Gelenkbelastungsprofil trainieren, wenn das Powell Raise unpraktisch oder schlecht verträglich ist.

Nimm Powell Raise in ein Workout auf und tracke deine Sätze.