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Beine
Glute-Kickback am Kabelzug
Trainiert Gluteus maximus.
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Komplexität
Gering
So führst du sie aus
- 1Vorbereitung und Positionierung. Befestige eine Fußschlaufe an der untersten Einstellung eines Kabelturms und schließ sie oberhalb des Sprunggelenks am arbeitenden Bein. Stell dich mit dem Körper zum Gewicht und halt dich zum Gleichgewicht am Rahmen fest.
- 2Startposition. Steh auf dem freien Bein mit weichem Knie, der Rumpf leicht geneigt und als eine Einheit gehalten. Das arbeitende Bein startet vor dem Körper, das Kabel steht bereits unter Spannung.
- 3Konzentrische Phase. Führ das arbeitende Bein nach hinten, indem du die Hüfte streckst. Der Kniewinkel bleibt etwa gleich und das Becken waagerecht — das Bein wandert, das Becken dreht sich nicht, um es weiter zu bringen.
- 4Endposition. Halt dort an, wo die Hüftstreckung endet. Zusätzlicher Bewegungsumfang darüber hinaus kommt aus dem unteren Rücken, nicht aus der Hüfte, und gehört nicht zur Wiederholung.
- 5Exzentrische Phase. Führ das Bein kontrolliert nach vorn zurück, bis die Spannung wieder am höchsten ist, ohne dass das Gewicht zwischen den Wiederholungen aufsetzt.
- 6Atmung und Rumpfspannung. Bau leichte Spannung auf und atme gleichmäßig. Mach alle Wiederholungen auf einer Seite fertig, bevor du wechselst.
- 7Gültige Wiederholung. Zähl eine Wiederholung, wenn die Hüfte ihren kontrollierten Streckbereich mit waagerechtem Becken erreicht und das Bein ohne Schwung zurückkommt.
Häufige Fehler
Ins Hohlkreuz gehen, um weiter zu kommen
Korrektur: Halt den Brustkorb unten; sobald der Rücken mitgeht, ist die Wiederholung schon vorbei.
Das Bein schwingen lassen
Korrektur: Verlangsam beide Richtungen, bis das Gewicht lautlos bleibt.
Zu schwer laden
Korrektur: Das ist eine einseitige Hüftbewegung mit langem Hebel — die sinnvolle Last ist geringer, als man zunächst erwarten könnte.
Das Gewicht zwischen den Wiederholungen ablegen
Korrektur: Beende die Rückführung kurz vor dem Aufsetzen, damit die Spannung an der Hüfte bleibt.
Sicherheit
- Befestig die Fußmanschette oberhalb des Sprunggelenks und prüf sie vor jedem Satz; eine Manschette, die während der Wiederholung verrutscht, ist hier die wichtigste Gefahr.
- Bekannte Beschwerden im unteren Rücken oder in der Hüfte erfordern einen individuell verträglichen Bewegungsumfang und eine individuell verträgliche Last; dieser Eintrag ist keine Rehabilitationsverordnung.
- Halt dich am Rahmen fest, um das Gleichgewicht zu sichern, nicht um dich in einen größeren Bewegungsumfang zu ziehen.
- Ein waagerechtes Becken definiert den Bewegungsumfang. Lässt es sich nicht waagerecht halten, ist die Last für den aktuellen Bewegungsumfang zu hoch.
Wann du abbrichst
- Das Becken rotiert oder kippt, um Bewegungsumfang zu gewinnen, den die Hüfte nicht mehr hergibt.
- Der untere Rücken streckt sich, um die Bewegung zu vollenden.
- Das Bein schwingt, statt geführt zu werden, sodass das Gewicht bei jedem Richtungswechsel scheppert.
- Das Gleichgewicht auf dem Standbein lässt sich nicht mehr halten, ohne sich am Rahmen festzuhalten.
- Akute, scharfe, elektrisierende oder zunehmende Symptome im unteren Rücken, in der Hüfte oder im Knie.
Progressionen & Alternativen
- RegressionSingle-leg Glute Bridge— Einseitige Hüftstreckung im Liegen trainieren, wo das Gleichgewicht nicht Teil der Aufgabe ist.
- AlternativeKabelzug-Pull-through— Die Hüftstreckung beidbeinig belasten, wenn ein stärkerer Reiz das Ziel ist.
- ProgressionEinbeiniges Kurzhantel-RDL— Dasselbe einseitige Hüftmuster in eine Hüftbeugung mit freiem Gewicht und Gleichgewichtsanspruch überführen.
Trainierte Muskeln
Die Wissenschaft
Nimm Glute-Kickback am Kabelzug in ein Workout auf und tracke deine Sätze.